Körperstraffung
Das Körperlifting ist ein Verfahren, das immer häufiger angewendet wird, bedingt durch die heutzutage immer häufigere Adipositaschirurgie.
Die postbariatrische Chirurgie bzw. das totale Körperlifting entfernt die überschüssige Haut, die nach massivem Gewichtsverlust entsteht; die gedehnte Haut hat ihre Elastizität verloren und kann sich den neuen Körperstrukturen nicht mehr anpassen.
Diese Haut bildet Falten, besonders rund um Bauch, Gesäss, Hüften und Oberschenkel. Das totale Körperlifting umfasst all diese Bereiche.
Die Operation ist ein sehr ernsthafter Eingriff, der einen sehr guten Gesundheitszustand der Patientin bzw. des Patienten erfordert und gleichzeitig zahlreiche und lange Narben mit sich bringt.
Wann und für wen ist die Operation geeignet?
Idealerweise wartet man etwa ein Jahr bis 18 Monate vor einer Körperlifting-Operation, damit sich der Körper bei einem bestimmten Gewicht stabilisieren kann. Das Verfahren ist sowohl für Männer als auch für Frauen geeignet. Falls eine Schwangerschaft geplant ist, sollte die Operation auf die Zeit nach der Geburt verschoben werden, da eine Schwangerschaft das Ergebnis beeinträchtigen kann. Bestimmte Erkrankungen sind Kontraindikationen für den Eingriff, zum Beispiel Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma bronchiale, Arthritis, psychische Erkrankungen. Worin besteht die Operation?
Die Operation ist ein umfangreicher Eingriff, der je nach behandelten Bereichen zwischen 3 und 7 Stunden dauern kann. Beim Oberschenkel- und Gesässlifting sind die Narben ausgedehnt und zirkulär, soweit möglich unter dem Bikini verborgen.
Nach der Operation
Nach der Operation müssen für einige Monate spezielle Kompressionskleidungsstücke getragen werden. Die Erholung dauert zwischen 6 und 8 Wochen.
Risiken und Komplikationen der Operation
Die Nebenwirkungen entsprechen denen jeder Operation: Infektionen, Blutungen, anästhesiebedingte Reaktionen, in extremen Fällen Thrombosen und Embolien. Spezifische Komplikationen des Eingriffs sind Gefühllosigkeit in bestimmten Körperbereichen, die Entstehung von Serömen, Hämatomen, fehlerhaften Narben und Wunddehiszenzen.
