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Allgemeine Informationen

Körperkonturierung ist der Begriff für verschiedene Arten kosmetisch-chirurgischer Eingriffe. Dazu gehören Fettabsaugung, Straffungsverfahren (Lifting) verschiedener Körperpartien (Oberschenkel-, Oberarm-, Bruststraffung), die Bauchdeckenstraffung, aber auch Verfahren zur Brustverkleinerung oder -vergrösserung.

Ein Körperlifting ist angezeigt, wenn die Haut an bestimmten Körperstellen überschüssig wird und zu hängen beginnt. Das Verfahren besteht darin, die überschüssige Haut zu entfernen und die verbleibende Haut zu straffen. Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität und Spannkraft, und infolge der Schwerkraft sowie des Verlusts von Unterhautgewebe beginnt sie zu hängen. Dasselbe geschieht, wenn eine Person stark an Gewicht verliert: Die überschüssige Haut kann sich der neuen, schlankeren Figur nicht mehr anpassen. In diesen Fällen ist die einzig wirksame Behandlung die Körperremodellierung, bei der die überschüssige Haut entfernt wird.

Körperkonturierende Eingriffe können selbstverständlich körperliche Bewegung und einen gesunden Lebens- und Ernährungsstil nicht ersetzen. Sie dürfen keinesfalls mit Abnehmverfahren verwechselt werden. Diese Eingriffe führen praktisch nicht zu Gewichtsverlust (und falls doch, ist dies nur ein Nebeneffekt); sie formen den Körper und entfernen Fett- und Hautüberschüsse in Bereichen, in denen Bewegung und Diät praktisch nicht wirken können. Die Grundregel für eine Fettabsaugung ist, dass die Patientin oder der Patient innerhalb von 20% des Idealgewichts liegen sollte. Ebenso richten sich Körperlifting- und Bauchdeckenstraffungs-Operationen an Personen, die stark an Gewicht verloren haben, und sind keinesfalls als Abnehmmethode für übergewichtige Personen geeignet!

Heute nehmen immer mehr übergewichtige Menschen durch bariatrische Chirurgie ab, weshalb Körperlifting-Verfahren immer häufiger werden.